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Industriefilm

Industriefilm: Definition aus Sicht von früher & heute mit 3 genialen Beispielen

Als Industriefilm bezeichnet man in der Regel klassische Imagefilme, die ausschließlich herstellendes Gewerbe zum Thema haben. Es geht also um Imagefilme speziell für Fabriken, Handwerker und Konstrukteure jeder Art und Größe. Im nachfolgenden Beitrag soll konkret darauf eingegangen werden, was man früher produzierte und was man heute darunter versteht. Dazu gibt es auch einige Beispiele, um ein gutes Verständnis zu diesem Thema zu erlangen.

Wir von Picmention erstellen mit viel Leidenschaft und Know-How auch Industriefilme für Ihr Unternehmen. Nehmen Sie dazu gern mit uns Kontakt auf. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen ebenfalls gern jederzeit zur Verfügung.

Was waren Industriefilme früher?

Früher konnte man klassische Industriefilme mit einem „Sendung-Mit-Der-Maus“-Beitrag durchaus verwechseln. Die entsprechenden Filme liefen 10 bis 30 Minuten lang und zeigten den gesamten Produktionsprozess im Detail. Ergänzt wurde dies mit einer klassischen Moderatorenstimme, in einem eher emotionslosen und spannungsfreien Erzählstil.

Was auf den ersten Blick sehr langweilig klingt, hatte damals – also rund um die 2000er – durchaus Erfolg. Denn diese Industriefilme wurden tatsächlich sehr häufig und nicht selten bis zum Schluss konsumiert. Der Grund hierfür lag aber häufig nicht darin, dass das Konzept so spannend war. Der Erfolg lässt sich eher darauf zurückführen, dass es um die 2000er Jahre nur sehr wenige Unternehmen mit einem eigenen Industriefilm gab. Zu der Zeit kosteten solche Projekte nicht selten 6-stellige Beträge.

Man war also der Einäugige unter den Blinden.

Was sind Industriefilme heute?

Genauso wie sich der allgemeine Imagefilm im Laufe der Jahre gewandelt hat, so hat sich auch der Industriefilm verändert.

  1. Spielzeit:

    Generell ist es fast jedem potentiellen Zuschauer unzumutbar geworden, einen Industriefilm mit einer Spielzeit von über 10 Minuten zu präsentieren. Die Sehgewohnheiten haben sich durch den Siegeszug der sozialen Medien, inkl. ihrer unzähligen kurzen Videoclips, rapide verkürzt. Eine Spielzeit von 3 Minuten stellt daher für die meisten Konzepte schon eine absolute Höchstgrenze dar. Im Idealfall beläuft sich die Spielzeit auf 90 bis 120 Sekunden.

  2. Inhalt:

    Natürlich ist es in dieser kurzen Spielzeit nicht mehr möglich, einen kompletten Produktionsablauf im Detail zu erklären. Die gute Nachricht: die meisten Zuschauer wollen das auch gar nicht sehen. Die größte Stärke eines Films – im Vergleich zu Text und Foto – ist in erster Linie nicht die Vermittlung von Information, sondern von Emotion.

  3. Kein anderes Online-Medium ist aktuell in der Lage, in kurzer Zeit eine emotionale und/oder beeindruckende Atmosphäre zu schaffen, in der sich der Zuschauer hineinbegeben oder gar verlieren kann. Genau diese Stärke muss konsequent genutzt werden und im Mittelpunkt stehen. Die Übermittlung konkreter Informationen ist in der Regel zweitrangig und wird daher anderen Marketing-Instrumenten überlassen (wie bspw. der Website, dem Blog, der Broschüre usw.)

    Der moderne Industriefilm muss also in der Lage sein, mit Bildern und/oder Emotionen ein positives Gefühl von einem Unternehmen zu vermitteln. Größe, Stärke, Leidenschaft, Freude an der Arbeit und Qualität lassen sich nicht nur vermitteln, indem ein Sprecher dies einfach sagt. Diese Eigenschaften müssen auch von den richtigen Bildern getragen werden.

    Und an dieser Stelle lohnt sich ein Blick auf den Werbespot. Der typische Werbespot läuft 30 Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne muss nicht nur eine kurze Information (zum Produkt), sondern auch eine positive Emotion vermittelt werden, damit man der entsprechenden Marke vertraut. Nichts Anderes gilt für den modernen Industriefilm – nur, dass man hier etwas mehr Spielzeit hat.

Beispiele für Industriefilme aus unserem Portfolio

Im nachfolgenden findet man einige beispiele für Industriefilme aus unserer Prosduktion. Dabei gehen wir auf neue sowie auch auf ältere Produktionen ein.

Bäckerei Bärenhecke:

Haben Sie noch den Bäckerei-Film weiter oben dieses Blogbeitrags noch vor Augen? Wenn nicht, dann werden Sie nochmal einen Blick darauf. Und dann sehen Sie sich unsere Lösung an:

Auch hier haben wir – in verkürzter Form – den Produktionsprozess von Broten, Kuchen usw. dargestellt. Jedoch wesentlich kürzer, eindrucksvoller und ich hoffe auch leckerer ;)

Elbtal Plastics:

Auch wir haben vor 8 Jahren klein und noch relativ unerfahren angefangen (Stand heute). Unser erster Imagefilm entstand 2013 für die Elbtal Plastics GmbH & Co. KG. Das Unternehmen gab uns jungen Filmemachern (damals waren wir auch nur zu zweit) die Chance, einen Industriefilm zu produzieren. Hier das Ergebnis von damals:

Wie man sieht, der Film ist für heutige Ansprüche zu lang, zu informationsgeladen und relativ monoton erzählt.

Nun sind einige Jahre vergangen und wir haben viel dazu gelernt. Der Industriefilm von 2013 brauchte eine Neuauflage und wieder wurden wir damit beauftragt. Hier nun das Ergebnis von 2018:

Was haben wir anders gemacht? Wir haben zwar auf ein klassisches Konzept, dafür aber auf beeindruckende und atmosphärische Bilder (teilweise im Ausland) gesetzt, die dem Unternehmen spürbare Größe verleihen. Wir haben mit Hilfe eines modernen Lichtkonzepts, das Unternehmen wesentlich interessanter und zeitgemäßer präsentiert. Wir haben einen Mix aus Information und Emotion geschaffen, der sowohl für Kooperationspartner als auch potentielle Stellenbewerber gleichermaßen interessant ist.

DREGENO Seiffen:

Man kann auch noch einen Schritt weitergehen und von klassischen Erzählstrukturen abweichen. Dabei ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Eines unserer liebsten Beispiele aus unserer Produktion ist daher dieser Film:

Auch hier war es dem Kunden wichtig, dem Zuschauer den Herstellungsprozess der wertvollen Holzfiguren aus dem Erzgebirge zu zeigen. Und weil das Erzgebirge mit seinen Figuren zur Weihnachtszeit bereits was Märchenhaftes an sich haben, haben wir auch gleich ein kleines (Industrie-)Märchen erzählt ;)

Zusammenfassung

Ein Industriefilm muss kein Schema-F-Film sein, welcher mit hunderten Informationen und detaillierten Produktionsabläufen den Zuschauer überfordern. Weniger ist auch hier manchmal mehr.

Und wenn man das Medium Film vielmehr als Vermittler von Emotionen und Atmosphäre, anstelle von reinen Informationen, begreift, ist man gedanklich schon sehr weit und für ein modernes Video-Marketing gut vorbereitet.

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